In der Presse

Derbyzeit - Was war das bitte für eine Fahrt?

Es ist der 01.10.2017 um 4:30 Uhr ich sitze auf dem Sofa und betrachte abschließend unsere Fahrt noch einmal. Jede Fahrt ist für sich immer etwas Besonderes auch diese, dazu aber später mehr. Noch vor der Spielplanverkündung stand für mich als Regionaler Ansprechpartner des HSV Supporters Club fest die Fahrt am 7. Spieltag mache ich mit, komme was wolle. Dann der Spielplan, geil das Nordderby in seiner 107. Auflage am 130. Geburtstag unseren HSVs findet im Volksparkstadion, unserem Wohnzimmer, statt.

Schnell wurde dieser Termin in die Saisonplanung, von 38/50 Schorbach in Kooperation mit den HSV-FC-1887-Exilhamburger aus Gilserberg, aufgenommen. Nun hieß es Daumendrücken für die terminliche Ansetzung dieses Spieles. Nach anfänglichen für einen HSV-Fan super angesetzten 3 Freitagabendspielen, war davon auszugehen das dieses nicht für das Spiel zutreffen würde. Dann die Bekanntgabe Samstag 30.09.2017 das Topspiel um 18:30 Uhr, somit war eine Zugfahrt für uns ausgeschlossen. Leider trug, die erst 4 Wochen vorher verkündete, terminliche Ansetzung nicht gerade dazu bei das wir uns vor der Masse von Anfragen nicht retten konnten. Das hieß das durch berufliche und private Änderungen sich am Samstag dann leider nur 8 Leute auf den Weg nach Hamburg machten.

Mein Wecker klingelt um 7:00 Uhr, nach Kaffee und Brötchen und den hoffentlich richtigen Kleidungsstücken bei dem Wetter, hieß es dann 8:30 Uhr den ersten Mitfahrer einsammeln und sich von Gilserberg aus auf den Weg machen Richtung Schorbach. Unterwegs wurden dann noch schnell Getränke für die Fahrt besorgt und wir waren pünktlich um 10:00 Uhr in Schorbach. Nachdem wir gegen 10:45 Uhr in Malsfeld unser letztes Mitglied eingesammelt hatten, freuten wir uns schon sehr darauf das wir uns spätestens gegen 15 Uhr in der „Unabsteigbar“ einfinden würden um die Geburtstagsfeier so richtig starten zu lassen. Doch was war das? Bei stockendem Verkehr auf Höhe Göttingen und Hannover, zeitweise Stau von 25 km Länge bei Soltau und vor dem Elbtunnel hieß es bald: „Hoffentlich schaffen wir es pünktlich zum Anpfiff!“. Endlich um 17 Uhr in der „Unabsteigbar“ angekommen, schüttelten selbst die langjährigen Fahrer den Kopf über die 7 stündige Anreise aus Schorbach, das hatte so noch keiner von uns erlebt. Nach einem schnellen Geburtstagsgetränk hieß es dann auch schon sich auf den Weg zu machen ins Stadion, denn dort erwartete uns noch eine Überraschung durch den HSV. Anlässlich der 130 Jahre HSV eröffnete der HSV die „Wall of Fame der OFC“, alle OFC´s die mindestens 10 Jahre oder länger existieren bzw. bei der Fanbetreuung registriert sind, (aktuell ca. 320) werden mit einem Schild im Umlauf der Nordtribüne geehrt. Eine tolle Aktion war das, danke an unseren HSV.

Nun endlich zum Spiel. Nach einer tollen Choreo ging es endlich ins Derby. Nach kurzem abtasten hatten beide Mannschaften jeweils ihre 15-20 Minuten starke Phase, aber bei beiden wurde dieses nicht mit Erfolg gekrönt. Hervorzuheben in der ersten Halbzeit war der 20-jährige Japaner Tatsuya Ito, in seinem Start-Debüt brachte der kleine Wirbelwind Schwung in das Hamburger Spiel. Seine Leistung wurde dann auch in der 53. Spielminute mit Standing Ovation bei seiner Auswechslung gewürdigt. Diese Emotionen im Stadion für einen Spieler, gerade in seinem jungen Alter, hat das Volksparkstadion so noch nie erlebt. Auch die zweite Halbzeit war gleich der Ersten immer mal wieder Chancen, aber ohne Erfolg auf beiden Seiten. Durch die Brisanz des Nordderbys und der im Stadion gefühlten Fehlentscheidungen des Schiedsrichterteams, diese konnten sich im erneuten anschauen im TV nicht bestätigen, kochte die Stimmung. Die Sprechchöre und damit das Verlangen der Zuschauer nach dem jungen Talent Jann-Fiete Arp wurden immer größer. In der 87‘ Spielminute erhielt dann endlich der Erste des 2000er Jahrgangs in der Bundesliga sein Debüt. Für viele auf der Nordtribüne gute 12 Minuten zu spät. Dennoch konnte Jann-Fiete Arp in den knapp 5 Minuten ebenfalls Akzente setzen wie zuvor Tatsuya Ito und lässt für die Zukunft gutes erhoffen. Am Ende trennten sich beide für mich gerecht mit einem 0:0.

Trocken und mit der Leistung unseres HSV zufrieden, verließen wir das Stadion, leider erreichten wir völlig durchnässt das Auto, nun hieß es hoffen das die Rückfahrt ohne Stau ablaufen würde. Dieses sollte sich zum Glück bestätigen, dennoch war der Regen die ganze Zeit unser Begleiter und verabschiedete sich erst in Schorbach wieder. Gegen halb 3 wurde dann auch der letzte Mitfahrer wieder sicher zu Hause abgeliefert, ich war um 3 Uhr wieder daheim. Für unsere neuen Mitglieder war es eine lange und anstrengende Fahrt, aber dennoch ein schönes, emotionales und tolles Erlebnis unter Freunden.

 

Fazit nach dem Spiel: Nach den letzten vier Niederlagen in Folge endlich mal wieder einen Punkt, am Ende ein gerechtes Unentschieden und die Leistung der Mannschaft zeigt Kampfwillen.

 

Spielbericht aus der Sicht des Fanclubmitglieds Mirko


Unglaublich - Unvergesslich - Unabsteigbar

Letzter Spieltag und wieder mal ging es leider darum eine erneute Relegation zu verhindern. Glücklicherweise hatten wir es diesmal, nach dem Punktgewinn auf Schalke, mit einem Sieg selbst in der Hand. Mit diesen Voraussetzungen ging es somit am 20. Mai 2017 auf nach Hamburg, um den in den letzten Jahren unangenehmen Gegner zu empfangen.

Zu zwölft starteten wir unsere Zugfahrt in Treysa, einige leider mit einem unguten Bauchgefühl. Nach einer gut versorgten Fahrt erreichten wir ohne große Verzögerung unser Hotel und bezogen unsere Zimmer. Stadionbereit machten wir uns zeitnah auf den Weg nach Stellingen um uns dort mit zwei weiteren Fanclubmitgliedern in der „Unabsteigbar“ auf das Spiel einzustimmen. 14 Uhr ging es dann zum Mannschaftsbusempfang, welchen leider der größte Teil in dem dahinterfahrenden Shuttle-Bus nur noch in Auszügen mitbekommen konnte. Im Stadion angekommen wurden recht zügig unsere angestammten Stehplätze auf der Nordtribüne eingenommen. Selbst eine Stunde vor Spielbeginn war bei diesem wichtigen Spiel das Stadion schon gut gefüllt.

Nach „Mein Hamburg lieb ich sehr“, Lotto King Karls „Hamburg, meine Perle“ und einer sehr gut gelungenen Choreo ging es dann endlich los. Leider bestätigten die ersten 20 Minuten die schlimmsten Befürchtungen. Bis dorthin gab es keine nennenswerten Aktionen des HSV, aber immer mal wieder Torraumaktionen von Wolfsburg. Dann die 23. Minute Knoche zum 0:1. Die ersten Gedanken darüber, ob Braunschweig ein angenehmer Gegner sei machten sich breit. Nach weiteren guten Aktionen der Wölfe hätte es nach 30 Minuten bereits 0:2 stehen können.

Doch dann läutete Kostic mit dem 1:1 eine starke Phase des HSV ein. Zur Halbzeit hieß es durchschnaufen. Dann ging es endlich weiter, keine Wechsel beim HSV. Das Spiel verlor an Fahrt, auch wenn die Wechsel Gregoritsch für Müller und Jatta für Ekdal neuen Schwung ins Spiel brachten, blieb die Gefahr aus. Zum Glück hat der VFL die Torgefahr und Klasse der letzten Jahre verloren, sodass es zum Zeitpunkt des letzten Wechsels Waldschmidt für Holtby noch unentschieden stand. Das hieße innerhalb von vier Jahren zum dritten Mal den nervenaufreibenden Umweg über die Relegation zu gehen.

 

Dann aber die Flanke von der Eckfahne punktgenau auf den Kopf von Waldschmidt und das 2:1 durch unseren Joker. Die Menge tobt, alle liegen sich in den Armen, jetzt die letzten Minuten überstehen. Vier Minuten Nachspielzeit, fühlten sich an wie 15, jeder Ballbesitz des HSV wurde umjubelt, bei selbigem der Wolfsburger stockte uns der Atem. Dann endlich der Abpfiff: Das ganze Stadion lag sich in den Armen. Der direkte Klassenerhalt wurde wieder einmal in letzter Minute gesichert. Wir feierten in der Kurve, die Mannschaft feierte auf dem Platz. Die ersten zwei,  drei Spieler wollen zu uns kommen, woraufhin es kein Halten mehr gab und innerhalb kürzester Zeit füllte sich der gesamte Platz mit jubelnden Fans. Nach denkwürdigen Minuten auf dem Spielfeld, wo gestandene Männer Tränen in den Augen hatten, machten wir uns langsam in bester Laune auf den Rückweg. Nach einem kurzen Abstecher in die „Unabsteigbar“ begaben wir uns in das Gröninger Brauhaus und feierten den Klassenerhalt ausgiebig. Am Sonntagnachmittag erreichten wir dann völlig erschöpft unseren Ausgangsort Treysa.


Mit dem Weihnachtsmann auf Europa-Kurs

HSV Fanclub 38/50 Schorbach besucht Heimspiel des Hamburger SV gegen Augsburg

 

Einmal ist ein Ereignis, zweimal ist Wiederholung und dreimal ist Tradition. Folgerichtig ist die "Weihnachtsfeier on the raod" bereits Tradition beim HSV Fanclub 38/50 Schorbach.

Vergangen Samstag starteten die Hessen bereits morgens um sieben Richtung Hansestadt, um dort nicht nur den HSV zu unterstützen sondern auch die alljährliche Weihnachtsfeier des Fanclubs zu zelebrieren.

Bei guter Stimmung, dem ein oder anderen den Temperaturen entsprechenden Getränk und einem Tippspiel, bei dem die Meisten der Mitgereisten alles andere als gut tippten, wie sich später herausstellte, wurde Hamburg schnell erreicht.

Während einem kurzen Bummel entlang der Landungsbrücken genossen die Schorbacher das maritime Flair. Trotz oder gerade wegen der schlechten Tabellensituation des Hamburger SV entschloss man sich danach zu einem Besuch der Unabsteigbar.

Voller Optimismus und Vorfreude kamen die Nordhessen pünktlich vor Spielbeginn im Volksparkstadion an und konnten sich tolle Plätze in der Nordkurve sichern, um das Spiel zu verfolgen Ihren HSV zu supporten. Nach einer persönlichen Begrüßung durch Lotto King Karl, den Stadionsprecher der Hanseaten und guten Freund des Fanclubs aus Schorbach wurde die Partie angepfiffen.

Zu Spielbeginn hatten die Gastgeber die Gäste aus Augsburg auch weitestgehend im Griff. Nach einer Dummheit von Holtby, welche mit einer roten Karte geahndet wurde, erhielt der FCA wieder Oberwasser. In der zweiten Hälfte mussten aber auch die Gäste einen Platzverweis hinnehmen. Das wieder entstandene Gleichgewicht nutzte der HSV schnell zum Führungstreffer. Die zuletzt strauchelnde Hintermannschaft des HSV konnte die Führung bis zum Abpfiff verteidigen, sodass es nach Spielende kein Halten mehr gab. Das ganze Stadion skandierte: "Oh, wie ist das schön! Sowas schönes hat man lange nicht gesehen!". Und so war es auch tatsächlich, seit über 230 Tagen konnten die Hanseaten zuhause nicht mehr gewinnen.

Auch die Schorbacher hatten einen Anteil an dem Erfolg, denn ein mitgereister Weihnachtsmann versprach bereits vor Spielbeginn, er habe 3 Punkte im Gepäck. Diese drei Zähler feierten die Freunde aus Hessen bis in die Nacht hinein auf dem Weihnachtsmarkt und der Reeperbahn, bevor man schließlich den Heimweg antrat.

 

Auf der Rückreise waren immer wieder Europapokal-Rufe zu hören, welche sicherlich mit einem Augenzwinkern zu betrachten sind. Dennoch war der Sieg gegen Augsburg mit Sicherheit ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt, damit es auch nächste Saison wieder heißt: HSV - traditionell erstklassig. 


Heimspiel auf Auswärtsfahrt

HSV Fans feiern ihre Mannschaft
HSV Fans feiern ihre Mannschaft

Auch in dieser Saison stand wieder die Auswärtsfahrt des HSV Fanclubs 38/50 Schorbach nach Frankfurt an. 

Eine Auswärtsfahrt bei der man schneller am Ziel ist, als bei einer Fahrt ins heimische Volksparkstadion, ist für die Schorbacher allerdings nichts ungewöhnliches mehr.

So starteten die hessischen HSV Fans Freitagabend in Richtung Frankfurt. Nach vergleichsweise kurzer, aber nicht minder stimmungsvoller, Busfahrt war die Spielstätte der Eintracht erreicht. 

Der Sieg am letzten Spieltag gegen Gladbach sorgte für ein gutes Gefühl und unterstützte den Glauben an einen Sieg der Hanseaten. Mit diesem Gefühl machte sich die Delegation aus Schorbach durch gleich zwei Sicherheitskontrollen auf den Weg in den Gästeblock.

Aufgrund der Ausschreitungen bei den letzten Partien der Eintracht gegen den HSV schien es, als würden die Gästefans unter Generalverdacht gestellt werden. Im Spielverlauf waren es jedoch Chaoten in der Eintrachtkurve die zündelten. 

Sportlich hatten die Hamburger in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile und Torchancen, blieben aber im Abschluss ineffektiv. Nach dem Seitenwechsel wurde die Eintracht jedoch zunehmend stärker und das Spiel wurde immer ausgeglichener. Nach vorne konnten jedoch die Frankfurter genauso wenig wirklich gefährliche Akzente wie die Hamburger setzen, sodass es am Ende ein torloses Remis zu verbuchen gab.

Der Punkt hilft im Abstiegskampf allerdings weder dem HSV noch der Eintracht wirklich weiter. Im Gegensatz zu den letzten Jahren sieht die Situation beim Hamburger SV jedoch vergleichsweise entspannt aus. 

Folgerichtig feierten die Fans des Nordclubs ihre Mannschaft auch noch einige Zeit nach dem Schlusspfiff während die Spieler vom Main von Pfiffen der eigenen Fans begleitet in die Kabine gingen. 

Auf der, wie immer, stimmungsvollen Rückfahrt feierten die Schorbacher den 27. Punkt ihrer Mannschaft und die damit verbundene Tatsache bereits jetzt so viele Punkte geholt zu haben, wie in der Spielzeit 2013/2014 insgesamt.


Blaue Weihnachten

HSV Fanclub 38/50 Schorbach besucht Heimspiel des Hamburger SV gegen Augsburg

Auch in diesem Jahr stand auf dem Tourprogramm des HSV Fanclubs 38/50 Schorbach wieder eine ganz besondere Reise - die alljährlich Weihnachtsfahrt. Das besondere an dieser ist, die Kombination aus Weihnachtsfeier und Fanclub Fahrt inklusive weihnachtlicher Dekoration und Wichteln.

Um 6:30 Uhr in der Früh wurde der Bus mit Lichterketten und Baum geschmückt, die Wichtelgeschenke eingesammelt und die Fans starteten Richtung Hansestadt.

Kaum losgefahren war die Stimmung im Bus wie immer ausgezeichnet. Bei angeregten Gesprächen unter anderem auch zu der gut laufenden Saison und dem ein oder anderen Kaltgetränk, um den nahezu frühlingshaften Temperaturen entgegenzuwirken, verging die gut fünfstündige Fahrt nach Hamburg wie im Flug.

Am Stadion wurde die Delegation aus Hessen bereits erwartet und der für die Schorbacher reservierte VIP Parkplatz direkt vorm Volksparkstadion wurde freigeräumt.

Ein Fanbetreuer begleitete die Schorbacher zu einem besonderen Highlight in den Pressekonferenzraum in den Katakomben des Stadions.

Dort stand ein Treffen mit der HSV Legende und Club-Manager Bernd Wehmeyer an. Dieser stand Rede und Antwort, so dass ein entspanntes und aufschlussreiches Gespräch zustande kam.

Die Hauptthemen waren die tolle Unterstützung der Fans, auch während der zuletzt sehr schwachen Jahren, und die sportliche Zukunft des Vereins, die Wehmeyer mittelfristig als durchaus positiv einschätzt.

Im Anschluss gab es noch Autogramme und Fanclubpräsident Harald Becker überreichte dem Club Manager ein hochwertiges Wappen des Fanclubs 38/50 Schorbach.

Bis zum Spielbeginn blieb den Hessen noch genug Zeit sich noch einmal auf das letzte Spiel des Jahres einzustimmen. Bereits vor Spielbeginn war die Stimmung besser als bei manchem ACDC Konzert. Diese blieb auch über den Anpfiff hinaus erhalten und peitschte die Mannschaft des HSV nach vorne, so dass dieser sich einige Torchancen erarbeitetet. Jedoch wurden die Gäste aus Augsburg zunehmend gefährlicher und gingen folgerichtig in Führung. Trotz einiger Bemühungen gelang dem HSV der Anschlusstreffer nicht, was der Stimmung auf den Rängen aber keinen Abbruch tat.

Nach Spielende feierten Fans und Mannschaft gemeinsam die gelungene Hinrunde. Währenddessen wurde die Flutlichtbeleuchtung ausgeschaltet und das Volksparkstadion erstrahlte nur noch in sattem blau.

Ein Video des vergangenen Jahres rundete die tolle Atmosphäre ab. Das Spielergebnis wurde daher schnell zur Nebensache und die Hessen machten sich mit der guten Platzierung ihres Vereins zur Winterpause im Rücken auf den Rückweg.

Im Bus wurde dann noch ganz im Sinne der Weihnachtsfahrt gewichtelt und man war sich einig wieder einen gelungenen Tag mit Freunden verbracht zu haben.


Fußballfans aufgepasst - HSV Fanclub 38/50 Schorbach besucht Bundesligaspiele

Nach einer erneut schlechten Saison des HSV, hofft der HSV Fanclub 38/50 Schorbach nun auf eine weit Bessere. Um ihrem Verein dabei zu helfen, werden die Hessen die Bundesligamannschaft in den Stadien der Republik anfeuern.

Die Fans reisen zum ersten Heimspiel am 2. Spieltag gegen Stuttgart (Anmeldeschluss: 04.07.) und am 7. Spieltag wird das Heimspiel gegen Schalke 04 (Anmeldeschluss: 31.07.) besucht. Danach geht es am 12. Spieltag auf Auswärtsfahrt nach Darmstadt (Anmeldeschluss: 31.07.). Nach dem großen Anklang im letzten Jahr wird auch dieses Jahr die Weihnachtsfeier im Bus auf der Fahrt zum letzten Heimspiel der Hinrunde am 17. Spieltag gegen Augsburg stattfinden (Anmeldeschluss noch offen).

Die genauen Termine für die Spiele stehen noch nicht alle fest und können auf der Internetseite des HSV in Erfahrung gebracht werden.

HSV-Fans, Fußballfans und Anhänger der Gegner des HSV in den oben genannten Paarungen sind durch die Schorbacher herzlich dazu eingeladen, an Fahrten teilzunehmen und können sich bei Alex Rös unter der Telefonnummer 0151/64316994 anmelden.

Alle Mitreisenden erwartet eine unvergessliche Fahrt mit Freunden und gute Stimmung, nicht nur in den Stadien.


Hoher Besuch in Schorbach

Zwei Bundesligaprofis besuchten HSV Fanclub 38/50 Schorbach

In der aktuell mehr als schwierigen Situation besuchten die beiden Hamburger Profispieler Ashton Götz und Gideon Jung die Fans des Bundesligadinos in Schorbach. Am vergangenen Sonntag machten sich die beiden Fußballer, nur wenige Stunden nach einer Delegation aus Schorbach, die die Niederlage gegen den VFL Wolfsburg tags zuvor live miterlebt hatten, auf den Weg von der Hansestadt nach Hessen.

Gegen 17:00 Uhr wurden die Gäste im, mit Zelt erweiterten, Vereinsheim "Die Raute"  begrüßt. Die beiden Profis gaben sich betont zurückhaltend und mussten sich in einer Fragerunde auch durchaus kritische Fragen gefallen lassen, die sie aber immer ehrlich beantworteten. So konnten sich beide die jetzige Situation nicht wirklich erklären und betonten immer wieder, dass einfach der Wurm drin sei, aber sie in jedem Fall an den Klassenerhalt glauben. Auch waren sich Götz und Jung einig, dass sie auch persönlich ihre Zukunft beim Hamburger SV sehen.

Nachdem sowohl Götz als auch Jung  ihr persönliches 38/50 Poloshirt erhielten und sich neben Gästen wie Bernd Hoffmann mit ihrer Unterschrift in der Raute verewigten, ging man zum lockeren Teil über. Bei kalten Getränken und Bratwürstchen standen die Profifußballer für Fotos und Autogramme zur Verfügung und es wurden offene und persönliche Gespräche geführt.  

Nach einer guten Stunde trat die Abordnung aus Hamburg dann auch schon wieder den Rückweg an und die Schorbacher waren sich einig, dass die beiden sympathischen jungen Männer, die voll Tatendrang stecken, dem HSV mehr helfen könnten, als so mancher millionenschwerer Stammspieler.

Auch Götz und Jung dürften von den Fans einiges an Eindrücken und Motivation mitgenommen haben, denn für einen Verein dessen Fans fast 400 km reisen, um ihre Mannschaft anzufeuern, lohnt es sich zu kämpfen!


Wenn auswärts näher als Zuhause ist

Geographisch gesehen war es ein Heimspiel für den HSV Fanclub 38/50 Schorbach, die am Samstagabend das Auswärtsspiel des Hamburger SV gegen die Frankfurter Eintracht besuchten.

 

Gegen 13:30 Uhr starteten die Fans auf die Autobahn, sodass man nach einer ungewohnt kurzen Busfahrt das Stadion im Frankfurter Stadtwald erreicht hatte.

Die Schorbacher hatten also noch genug Zeit um sich beim ein oder anderen Bierchen auf das Spiel einzustimmen. Mit Abpfiff der Nachmittagsspiele bot sich für die Hanseaten eine durchaus gute Ausgangssituation.

Schon vor Spielbeginn des Topspiels war die Stimmung im Hamburger Block, also auch bei den Schorbachern ausgezeichnet und die Mannschaft in den weißen Trikots hatte früh die Möglichkeit in Führung zu gehen. Doch dann übernahmen die Frankfurter das Spiel und gingen durch einen zweifelhaften Elfmeter in Führung. In Folge beherrschte die Eintracht das Spiel, allerdings gelang Stieber kurz vor der Pause der überraschende Ausgleich, was nicht nur die Schorbacher wieder hoffen lies. Diese Hoffnung verflog aber schnell wieder, da Meier die erneute Frankfurter Führung erzielte. In der 64. Minute sah Ostrzolek Gelb-Rot, es schien so, als würde die SGE das Spiel weiter dominieren, doch erstaunlicher Weise spielte der HSV weiter nach Vorne, schien kurz vor Abpfiff allerdings stehend KO. Als der Schiedsrichter zum zweiten Mal auf den Elfmeterpunkt zu Gunsten der Frankfurter zeigte, war das Spiel eigentlich schon gelaufen. Es war also aus Sicht der Frankfurter nicht weiter dramatisch, das Meier an der Latte scheiterte.    

Für den HSV hingegen heißt es weiter Abstiegskampf. Die hessischen HSV-Fans sind dies allerdings schon seit einigen Jahren gewöhnt, also war deren Laune auf der Rückfahrt trotz der Niederlage ausgelassen und eine weitere Fahrt mit Freunden einen schönen Ausklang fand.


HSV-blaue Zwerge auf Schalke

Dieses Jahr hat sich der HSV-Fanclub 38/50 Schorbach etwas ganz besonderes einfallen lassen. Nachdem der Zuspruch zur alljährlichen Weihnachtsfeier im Vereinsheim "Die Raute" gesunken war, fand in dieser Saison die Weihnachtsfeier zum ersten Mal in Verbindung mit einem Spiel des Hamburger SV statt.

Um kurz nach Neun am Samstagmorgen stand die nächste Premiere ins Haus - nach über 10 Jahren Vereinsgeschichte ging es zum ersten Mal mit einem Doppeldeckerbus zu einer Partie des HSV. Noch bevor die Hessen in den Ruhrpott starteten, wurde der riesige Bus u.a. mit Lichterketten, Nikoläusen und einem kleinen beleuchteten Weihnachtsbaum weihnachtlich dekoriert.

Nicht zuletzt wegen der tollen Atmosphäre im Bus war die Stimmung bereits während der Reise, wie immer bei den Schorbachern,  ausgezeichnet und Lothar Best konnte kurz vor der Frühstückspause ein weiteres Highlight setzen. Er schenkte jedem der Reisenden eine HSV-Blaue Weihnachtsmann Mütze.

Mit den tollen Kopfbedeckungen sorgten die HSVer auf Schalke für freudige Blicke und stets gute Laune. Die gute Laune war auch ganz auf der Seite der Hessen, da in der Arena auf Schalke das Dach geschlossen war und man so in einer angenehm warmen, trockenen und vor allem Windstillen Umgebung Fußball schauen konnte. Nicht ganz ernst gemeinte Kommentare zum Thema "Hallenfußball" in der "Turnhalle Gelsenkirchen" ließen nicht lange auf sich warten.

Mit dem Anpfiff lag der Fokus dann wieder ganz beim HSV und dem Fußball. In der ersten Halbzeit boten die Hansestädter ihren Fans eine schwache Leistung, aber auch Schalke 04 hatte nicht die Qualität daraus Kapital zu schlagen. Nach der Pause wurde das Spiel offener und dynamischer und gipfelte aus Hamburger Sicht in einer Druckphase der Norddeutschen um die 70. Minute.

Jedoch fehlte es beiden Vereinen an Durchsetzungskraft in letzter Konsequenz, so dass mit dem Abpfiff ein leistungsgerechtes 0:0 zu verbuchen war. Die Fans des HSV feierten ihren Verein und ihre Mannschaften noch Minuten nach dem Abpfiff für den Punktgewinn bei einem Champions League Aspiranten.

Auch die Schorbacher "Blaumützen"  waren mit dem Punkt zufrieden und feierten auf der Rückfahrt gemeinsam mit einigen mitgereisten Schalke Fans, dass man nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern muss.

Ihren gelungenen Ausklang fand die etwas andere Weihnachtsfeier dann in einer Kneipe in Ottrau und die Auswärtsfahrer freuen sich jetzt schon auf weitere Fahrten mit Freunden in der Rückrunde der 1. Fußballbundesliga.


Auch nach der Saison im Zeichen der Raute unterwegs

Der HSV Fanclub 38/50 Schorbach besuchte die Mitgliederversammlung 

Am vergangenen Sonntag ging es beim HSV in die erneute Saisonverlängerung. Die Vereinsmitglieder wurden in den Volkspark eingeladen, um über die Strukturreform, die der Vorstand nach der Initiative HSVplus seit Januar ausgearbeitet hat, abzustimmen.

Die Schorbacher trafen pünktlich um kurz vor neun auf dem Gelände der Arena ein, sodass die Hessen ohne eine lange Wartezeit die Abstimmungsgeräte, Stimmkarten und Gutscheine für Essen und Trinken ausgehändigt bekamen. Zu so früher Stunde konnten gute Plätze gesichert werden, um das Geschehen auf der  Rednertribüne gut verfolgen zu können. 

Der Versammlungsbeginn, der für elf Uhr angesetzt war, wurde aufgrund des großen Andrangs um etwa eine halbe Stunde verschoben, sodass der Sitzungsleiter zur wichtigsten Abstimmung des Tages die überwältigende Zahl von 9702 anwesenden und stimmberechtigten Mitgliedern durchgeben konnte.

Die Schorbacher Fraktion war damit Teil der größten Mitgliederversammlung in der über 125jährigen Geschichte des Hamburger Sportvereins, einem Verein dessen Mitglieder demokratisch über die strukturelle, finanzielle und auch sportliche Zukunft entscheiden konnten. Nach der Eröffnung und dem offiziellen Teil wurden Mitglieder, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, unter großem Beifall geehrt.

ach einer emotionalen Rede von Ausgliederungskritiker Rainer Ferslev, die vornehmlich negative Reaktionen von den Rängen erntete, stellte HSVplus-Initiator Ernst-Otto Rieckhoff  einen Antrag auf Vorziehung der Abstimmung über die Ausgliederung. 88,9 % stimmten diesem Antrag zu und großer Jubel entbrannte als das Ergebnis auf den Leinwänden zu sehen war. Dieses Ergebnis zeigte eine erste Tendenz zur Meinungslage im Stadion und wurde auch von den Schorbachern begrüßt.

Im Anschluss stellte der Vorstandsvorsitzende Carl-Edgar Jarchow die Ausgliederungspläne vor und sprach sich auch für die Initiative aus, obwohl diese das Ende seiner Tätigkeit bedeutet. Nun konnte die eigentliche Debatte zum Thema des Tages mit diversen Wortbeiträgen über mehrere Stunden beginnen. Viele dieser Reden waren sehr intensiv und die Meinungen wurden teilweise weit über die sachliche Ebene hinaus geäußert. Und spätestens bei Sätzen wie "Wer für HSVplus stimmt, trägt die Raute nicht im Herzen" platze auch den Hessen der Kragen.

Nach dem der sehr souveräne Versammlungsleiter Jens Meier die Aufnahme die Wortbeiträge endlich schloss, konnte die Abstimmung über die Vereinszukunft beginnen. Trotz einer zu erwartenden Entscheidung pro HSVplus, zeigten sich nicht nur die 38/50er angespannt.

Um 16:33 Uhr war es soweit - 86,9 % der anwesenden Stimmberechtigten  stimmten für die Ausgliederung des Profifußballs. Auf den Rängen gab es kein Halten mehr und der Jubel über die Weichenstellung für eine hoffentlich bessere Zukunft war so groß, wie nicht oft in der vergangenen Saison. Unter großem Beifall faste Rieckhoff seine Ansicht der Dinge zusammen: "Es gibt keine Verlierer. Gewinner ist unser HSV!"

Der Rest der Versammlung war nur noch Formsache und so wurde Meier entlastet und der gewünschte Aufsichtsrat der HSV Fußball AG wurde von Karl Gernandt, einem Vertrauten von Milliardär Kühne vorgestellt. Die Schorbacher Delegation verlies die Versammlung kurz vor Ende, um sich auf den Weg zum Kiez zu machen und auf die Vereinszukunft anzustoßen und ausnahmsweise nicht von früheren Titeln zu schwärmen, sondern den Blick mit der Strukturreform im Rücken in eine bessere Zukunft zu richten, bevor man nach einer kurzen Nacht im Stammhotel zuversichtlich zurück nach Hessen fuhr.


HR besucht HSV Fanclub 38/50 Schorbach

Das Medieninteresse am Hamburger SV ist groß dieser Tage. So wunderte es nicht, dass der Hessische Rundfunk ein Interview mit echten HSV Fans führen wollte und sich zu diesem Zweck an den, über die Grenzen der Region bekannten, HSV Fanclub 38/50 Schorbach wandte. 

Fanclub-Präsident Harald Becker sagte dem HR selbstverständlich zu und so interviewte der Radiomoderator Rainer Janke am Mittwochabend Becker und Christian Merkel, den Pressewart des HSV Fanclubs.

Fanclub-Präsident Harald Becker sagte dem HR selbstverständlich zu und so interviewte der Radiomoderator Rainer Janke am Mittwochabend Becker und Christian Merkel, den Pressewart des HSV Fanclubs.

Gegen 18 Uhr wurde Janke im Vereinsheim "Die Raute" empfangen und zeigte sich schwer beeindruckt von der blau-weiß-schwarzen Kulisse und den vielen Erinnerungsstücken an erfolgreichere Zeiten und zahlreiche Fahrten zu HSV Spielen, wo die Schorbacher immer wieder aktuelle und ehemalige HSV Größen wie Bernd Hoffmann, Hermann Rieger oder Lotto King Karl trafen und auch in Zukunft wieder treffen werden. So kam es zu einem lockeren Plausch über den HSV und das Vereinsleben, bis schließlich das Interview begann. 

Themen dabei waren neben der sportlichen Situation des HSV auch die Gedanken und Hoffnungen der Fans über ein mögliches Relegationspiel.

Außerdem wollte der Radiomoderator, der selbst bekennender FC Bayern Fan ist, wissen wie man als Fan die vielen Niederlagen aushält, während er selbst ja nur wenige Rückschläge seines Vereins hinnehmen muss, aber die erste Niederlage live im Stadion gegen den HSV erlebte. Wer mehr über den Hamburger SV und die Schorbacher erfahren möchte, sollte Freitagmorgen HR1 einschalten.

Download
Interview hier downloaden
Janke HSV-Fan vor dem Abstiegsfinale.mp3
MP3 Audio Datei 2.5 MB

Entscheidung über Relegation vertagt

HSV Fanclub 38/50 Schorbach unterstützt Team beim letzten planmäßigen Heimspiel der Saison

Nach langen Vorbereitungen war es wieder so weit. Am Wochenende stand mit der zweitägigen Abschlussfahrt zum vorerst letzten HSV-Heimspiel des HSV Fanclubs 38/50 Schorbach das Saison-Highlight an.

Die Fahrt begann planmäßig um kurz vor neun am Bahnhof in Treysa. Wie immer bei Fahrten der Schorbacher war die Stimmung schon von Beginn an gut, dass die Fahrt in die Hansestadt mit dem ICE, nicht zuletzt auch durch den ausgiebigen Besuch des Bordbistros, wie im Fluge verging. 

Vom Hamburger Hauptbahnhof ging es mit dem Taxi weiter zum  Stammhotel "Pyjama Park" am Kiez. Nach dem Einchecken fuhren die Hessen mit der S-Bahn direkt zum Haltepunkt Stelligen, wo sie sich in der "unabsteigBAR" gemeinsam mit vielen anderen HSV Fans auf das Spiel einstimmten.

Mit dem Busshuttle ging die Reise schließlich zum heiligen Tempel im Volkspark weiter, wo neben den Fans auch die Mannschaft alles gab und dank eines tollen Kampfgeistes sogar Chancen auf ein Führungstreffer gegen den Rekordmeister aus München hatte. Man glaubte kaum, dass dies die selbe Elf sein sollte, wie spieltags zuvor in Augsburg. Auch trotz des unerwarteten Gegentreffers gaben die Hamburger nicht auf und wurden von den Fans immer weiter nach vorne gepusht, sodass Kapitän Van der Vaart zur Pause fast ausglich.

Die gute Atmosphäre konnte auch in die zweite Halbzeit getragen werden. Allerdings wurden die Chancen noch zu punkten mit dem 0:2 nahezu zerstört, was zur Folge hatte, dass die Gegenwehr auf dem Platz immer weiter schwand. Auch das 1:3 durch Calhanoglu konnte den Bundesligadino nicht zurück ins Spiel bringen und das Spiel ging nach einem tollen Kampf mit 1:4 verloren.

Nach dem Abpfiff feierte die Schorbacher Delegation zusammen mit tausenden HSV Anhängern ihre Mannschaft und ihren Verein, z.B. mit Gesängen wie " Sechs mal deutscher Meister, Drei Mal Pokalsieger, IMMER erste Liga - HSV!". Als die Spielergebnisse aus Braunschweig und Nürnberg auf der Anzeigetafel durchgegeben wurden, war die eigene Niederlage fast vergessen, da die Entscheidung über die Teilnahme an Relegation auf den 34. Spieltag verschoben wurde.

Per S-Bahn fuhren die Hessen zurück auf den Kiez, wo sie nach dem Abendessen ausgiebig und bei guter Laune das unterm Strich doch annehmbare Ergebnis des Spieltages feierten, sodass der Abend bei guter Laune seinen Ausklang fand.

Nach einer kurzen Nacht ging es am nächsten Morgen mit dem Zug zurück nach Treysa und auf der Reise bot sich die Gelegenheit den verloren gegangene Schlaf nachzuholen. Dort angekommen wurde nach dem traditionellen Abschlussfoto die endgültige Heimreise per Auto angetreten. 

Es bleibt zu hoffen, dass diese Abschlussfahrt und auch die Saison als die in Erinnerung bleibt, in der der HSV fast abgestiegen wäre.


Pressemitteilung HSV Fanclub 38/50 Schorbach

Der Vorstand des HSV Fanclubs 38/50 Schorbach hat sich am Ostermontag, dem 21.04.2014 im Vereinsheim "Die Raute" zu einer Sitzung zusammengefunden. 

Gegenstand der Diskussion war unter anderem die Ehrung langjähriger Mitglieder.

Dabei wurde beschlossen, dass Mitglieder die dem Fanclub 15, 20 und 25 Jahre treu waren mit Anstecknadeln und Urkunden in Bronze, Silber und Gold geehrt werden sollen. Die ersten Ehrungen finden aller Voraussicht nach im Jahre 2016 statt.

Des weiteren stehen am letzten, vermutlich über den Ligaverbleib entscheidenden, Spieltag , also am 10.05.2014, Besuche von den HSV Fanclubs aus Bischofferode (Thüringen), Treysa und Celle an. Dabei ist ein kostenloses Buffet für die Gäste geplant und hoffentlich kann gemeinsam ein Sieg über den FSV Mainz 05 gefeiert werden.

Auch die Schorbacher sind durch Mitglied Claudia Hoffmann eingeladen am 14.06.2014 die Kirmes in Odensachsen zu besuchen. Es wurde beschlossen diesem Wunsch nachzukommen  und eine gemeinsame Fahrt dorthin durchzuführen . Zwecks besserer Planung wird um Anmeldung bei Harald Becker oder Micheal Euling gebeten.


Aus dem Überholspiel wurde ein Rückschlag

HSV Fanclub 38/50 Schorbach unterstützt den HSV auswärts

Der HSV-Fanclub 38/50 Schorbach startete am Samstag zu ungewöhnlich später Stunde - nämlich um 9 Uhr . Das lag daran, dass die Fußballfans nicht in die Hansestadt, sondern zum Auswärtsspiel gegen den kleinen HSV in Hannover fuhren. 30 Top-Plätze konnte der Präsident des Fanclubs Harald Becker für das ausverkaufte Spiel sichern. 

Schon auf der Hinfahrt war die Stimmung im Bus ausgezeichnet und nach dem Sieg gegen Leverkusen waren die Auswärtsfahrer optimistisch auch in Hannover punkten zu können, was sich im Tippspiel widerspiegelte, da keiner auf einen Sieg der 96er tippte.

Durch ein zweites Frühstück, während einer Pause, gestärkt trafen die HSVer gegen Mittag in Hannovers Innenstadt ein. Heimspiel-Charakter hatte der Besuch der jährlich, zu den Auswärtsspielen in Hannover, organisierten Feier des Fanclubs Hamburger Botschaft mit zahlreichen Anhängern des Bundesliga-Dinos.

Auch im Stadion war die Präsenz tausender Fans des Hamburger SV überwältigend. Auch ermöglichte die Fanfreundschaft zwischen den beiden Clubs, dass sich auch Lotto King Karl aus dem Innenraum der Arena an die Fans richten konnte und auch die HSV Hymne "Hamburg, meine Perle" erklang.

Mit dem Anpfiff war die Fanfreundschaft allerdings Nebensache. Beide Fanlager feuerten ihre Mannschaft ununterbrochen an, speziell die Stimmung im Hamburger Block war gigantisch, so zeigten die Fans, die aus dem Gästeblock, eine große Stehtribüne machten, mehr Einsatz als die Fußballprofis auf dem Platz. Diese spielten erschreckend schwach und kampflos. Auch die "Wir wollen euch kämpfen sehen!" - Rufe von den Rängen blieben ohne Wirkung, sodass der Halbzeitpfiff das Beste war, was dem desolat spielenden HSV passieren konnte. 

Die Schorbacher mussten feststellen, dass ihr HSV zwischenzeitlich auf einen direkten Abstiegsplatz zurückgefallen waren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit schoss Calhanoglu den HSV wieder zurück ins Spiel, was nicht nur die Hessen wieder hoffen lies. Doch nach etwa 25 Minuten gaben die Hamburger das Spiel wieder völlig aus der Hand, sodass ausgerechnet die eingewechselte Hamburger Leihgabe Rudnevs mit seiner Vorlage zum Matchwinner avancierte und Hannover 96 3 Punkte zum 118 jährigen Jubiläum schenkte. Für den HSV und im besonderen seine Fans, die auf den Rängen alles gegeben haben, wurde das als Überholspiel ausgeschriebene Match zum Rückschlag im Abstiegskampf. 

Auch bei der hessischen Delegation machte sich Niedergeschlagenheit und Fassungslosigkeit breit, sodass sie sich nach einiger Zeit des Nachdenkens über die prekäre Situation zum Bus aufmachten.

Dort angekommen wurde die Stimmung wieder etwas besser und man war sich einig nicht aufzugeben, wenn es momentan auch schwer erscheint, mehr als einen Relegationsplatz herauszuholen.

Gegen 18:30 Uhr traten die Schorbacher vollzählig den Rückweg in die hessische Heimat an und schnell wurde klar, dass die Fahrt mit Freunden wie immer ein Highlight war und das eben diese Freundschaft, die durch den HSV entstand, wichtiger ist als nur Fußball und dass sie im schlimmsten Fall nächste Saison für den HSV auch nach Aue und Co. fahren würden und zwar als gute Freunde.

Noch lebt der Dino allerdings und auch die Hessen werden alles in ihrer Macht stehende geben, dass es auch noch lange so bleibt und es auch in Zukunft durch die 1.-Liga Stadien der Republik "6 Mal deutscher Meister, 3 Mal Pokalsieger, IMMER 1. Liga! HSV!" hallt.


Nach dem Nordderby wurde der Blick nach vorne gerichtet

Fast 6 Wochen nach der so wichtigen HSV Mitgliederversammlung fand am 01. März die Jahreshauptversammlung des HSV Fanclubs 38/50 Schorbach statt.

Nachdem man gemeinsam das 100. Nordderby im Vereinsheim "Die Raute" verfolgt und bis zum Schluss auf ein anderes Ergebnis gehofft hatte, begann man mit der Versammlung. Der erste Tagesordnungspunkt war die Ehrung der verstorbenen Mitglieder, unter ihnen auch Kult-Masseur und gute Seele des HSV Hermann Rieger, dem als Ehrenmitglied ein Videoclip gewidmet wurde. Im Anschluss lobte der erste Vorsitzende Harald Becker die Arbeit und den Zusammenhalt im Fanclub. Außerdem blickte er zurück auf die Anfänge und erinnerte daran, dass die Gründungsmitglieder damals belächelt wurden. Wie die Gegenwart aber beweist sollten die Kritiker nicht Recht behalten, da der Fanclub in diesen schweren Zeiten immer noch, sogar mehr denn je eine aktive Gemeinschaft mit  nunmehr 77 Mitgliedern ist.

Weiter gab Kassierer Lothar Best den Kassenbestand  bekannt und stellte fest, dass der Fanclub finanziell auf soliden Beinen steht.  Allerdings muss der Blick auchnach vorne gerichtet werden, wie aus dem Bericht des zweiten Vorsitzenden Michael Euling hervorging. So soll etwa in naher Zukunft die Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden und auch am Vereinsheim gibt es ausstehende Arbeiten zu bewältigen. Euling überbrachte auch eine Einladung des befreundeten HSV Fanclubs "Die blauen Celler" zu einem Fußballturnier im Juli.

Danach fanden Neuwahlen statt bei den Harald Becker (1. Vorsitzender), Michael Euling (2. Vorsitzender)  und Lothar Best (Kassierer) in ihren Ämtern  bestätigt wurden. Zusätzlich wurden Regina Götz als 2. Kassiererin und Christian Merkel als Pressewart, in den Vorstand gewählt.  Mit weiteren Aufgaben wurden Jens Berghoff (Fahrkartenkauf), Alexander Rös (Ticketbestellung) sowie Wolfgang Czysz (Getränkekauf) durch die anwesenden Mitglieder beauftragt. Nach dem offiziellen Teil ließ man den Abend mit einem gemeinsamen Abendessen und Erinnerungen an frühere Erlebnisse, sowie Gedanken an die Vereinszukunft  ausklingen.